Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

EE-Con

Economic and Ethical Consequences of Natural Hazards in Alpine Valleys

Eckdaten:

Projektdauer: 1.02.2015 – 31.01.2018

Fördergeber: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Fördersumme: 307.577 Euro

Mitarbeiter:

Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz

  • Prof. Dr. Oliver Sass (Projektleiter)
  • Mag. Florian Ortner, Bakk. (PhD student)

Institut für Volkswirtschaftslehre & Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Universität Graz

  • Prof. Mag. Dr. Karl Steininger
  • Vincent Heß, MSc (PhD student)

Institut für Philosophie, Universität Graz

  • Prof. Dr. Lukas Meyer
  • Dr. Dirk Brantl (Postdoc)

Kooperationspartner:

  • Prof. Mag. Dr. Gerhard K. Lieb (Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz)
  • Prof. Dr. Ulrich Ermann (Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz)
  • Prof. Mag. Dr. Alfred Posch (Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, Universität Graz)
  • Prof. Dr. Thomas Glade (Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien)
  • Dr. Ronald Pöppl (Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien)
  • Gabriel Wagner, PhD (Environmental Defense Fund, Washington D.C.)

Kontakt:

Prof. Dr. Oliver Sass

Aufgrund von steilem Relief, hoher Bevölkerungsdichte und der ökonomischen Bedeutung von Sommer- und Wintertourismus ist die Bevölkerung des Alpenraums besonders verwundbar gegenüber Naturgefahren. Dieses Problem könnte sich im Zuge des aktuellen Klimawandels in der Zukunft verschärfen. Hohe monetäre Schäden führen oft zu der schwierigen Frage, ob es sich für die Gesellschaft auszahlt, Siedlungsraum mit hohem Aufwand zu schützen, oder ob Ortschaften besser abgesiedelt werden sollten. In zwei alpinen Talräumen der Steiermark (Johnsbachtal und Kleinsölktal) werden folgende Fragen in einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Geographie, Ökonomie und Philosophie bearbeitet und die möglichen Anpassungsstrategien diskutiert:

(1) Nehmen Naturgefahren und damit verbundene Schäden tatsächlich zu, und ist dies ggf. auf meteorologische Trigger, anthropogene Faktoren oder interne Prozessdynamik zurückzuführen? (2) Welche Wahrnehmung und welches lokale Wissen haben die betroffenen Einwohner über Naturgefahren, wie werden Risiko und Risikovorsorge kommuniziert? (3) Wie ist das Kostenverhältnis zwischen Schutzbauten, „sanften“ Anpassungsstrategien und anderen Optionen, wie z.B. Aufgabe von Siedlungsraum? (4) Wie weit geht die gesellschaftliche Verantwortung und wo beginnt die individuelle Verantwortung, wenn Teile des Siedlungsraums aufgegeben werden?

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.