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(Un-)Knowing Food

Herkunft, (Un-)Sicherheit und die Moral des Essens am Beispiel von Fleischprodukten in der Steiermark

 

Förderung: Steiermärkische Landesregierung, Referat für Wissenschaft und Forschung

Fördersumme: 99.000 Euro

Dauer: 24 Monate: 11/2014 – 10/2016

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Ulrich Ermann und Annalisa Colombino Ph.D.

Wiss. Mitarbeiterin: Heide Bruckner M.A.

Kontakt: ulrich.ermann(at)uni-graz.at

KooperationspartnerInnen:

 

  • Verein „Regionale Gemeinschaftsinitiative Almenland“
  • Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlands
  • Prof. Lawrence Busch Ph.D. (Michigan State University, Department of Sociology, and Center for the Study of Standards in Society)
  • Dr. Mara Miele, Cardiff University, Cardiff School of Planning and Geography
  • Dr. Paolo Giaccaria, Universität Turin, Dipartimento di Scienze Economico-Sociali e Matematico-Statistiche
  • Univ.-Doz. Mag. Dr. Gabriele Sorgo, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz
  • Dr. Sebastian Nessel, Institut für Soziologie der Universität Graz (Forschungsschwerpunkt 5: Wirtschaftssoziologie)
  • Mag.a Sandra Karner, Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Standort Graz


Beschreibung:
Das Projekt „(Un-)Knowing Food“ untersucht die Produktion und Transformation von Wissen bei der Herkunftssicherung von Lebensmitteln am Beispiel von Rind- und Schweinefleisch in der Steiermark. Ausgehend von der scheinbar widersprüchlichen Beobachtung einer gleichzeitigen Verunsicherung beim Konsum und einer Zunahme der Wissensproduktion in Form von Zertifizierungs- und Kennzeichnungssystemen zur Herkunftskontrolle und Qualitätssicherung werden Wissensketten zwischen Fleischerzeugung, -handel und -konsum analysiert. Dabei wird insbesondere das Verhältnis von implizitem und explizitem bzw. von in Praktiken verankertem und an Körper gebundenem Wissen einerseits und kodifiziertem Wissen andererseits in den Blick genommen. Die empirische Forschung im Rahmen des Projekts erfolgt mit qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung (Interviews sowie ethnographische Methoden). Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden gemeinsam mit regionalen Praxispartnern aus der Steiermark sowie mit einem internationalen und interdisziplinären Team von ProjektpartnerInnen Alternativen zur Wissensvermittlung diskutiert und Kommunikationskonzepte erarbeitet, die den unterschiedlichen Wissensordnungen zwischen Konsumkontext und Produktionskontext gerecht werden.
 

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