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Amenity Migration in den Julischen Alpen

Erfassung, Quantifizierung und Analyse der aktuellen Wiederbesiedelung von Abwanderungsgebieten im italienischen und slowenischen Alpenraum

 

Fördergeber:

  • FWF –  im Rahmen des Projektes „The Impact of Current Demographic Transformation on Ethno-Linguistic Minorities in the Italian Alps“

Zeitraum: 2011 – 2014

Mitarbeiter:

  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Čede
  • Assoz. Prof. Dr. Igor Jelen, Universität Triest
  • Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ernst Steinicke, Universität Innsbruck
  • Mag. Roland Löffler, Universität Innsbruck
  • Lucia Cirasuola, Universität Mailand

Kontaktperson: Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Čede

Kooperationspartner:

  • Institut für Politik- und Sozialwissenschaften, Universität Triest
  • Institut für Geographie, Universität Ljubljana
  • Gemeinden Chiusaforte, Resia (Italien) Bovec , Kobarid (Slowenien)
  • Istituto Centrale di Statistica, Rom
  • Statisticni urad Republike Slovenije, Ljubljana

 
Beschreibung:
Ziel des Forschungsprojektes ist die Erfassung, Quantifizierung und Analyse der aktuellen Wiederbesiedelung von Abwanderungsgebieten im italienischen und slowenischen Teil der Julischen Alpen. Ausgehend von den französischen Westalpen erfasst der neue demographische Trend der Zuwanderung gegenwärtig auch den bisher durch besonders starke Regressionsprozesse gekennzeichneten Abschnitt der östlichen Montagna Friulana sowie die angrenzenden slowenischen Berggebiete. Im Gegensatz zu anderen demographischen Problemregionen der Alpen ist das italienische Untersuchungsgebiet durch ein stärkeres Nachwirken traditioneller Raumstrukturen gekennzeichnet, wodurch die Bevölkerungsentwicklung trotz Zuwanderung insgesamt weiterhin negativ bleibt. Die West-Ost gerichtete Ausbreitung der Amentiy Migration ist auch in den slowenischen Gemeinden der Julischen Alpen zu beobachten, doch treten dort deren räumliche Auswirkungen im Vergleich zu Friaul nicht so deutlich zutage, zumal die Bevölkerungsverluste während der jugoslawischen Periode geringer waren. Die gegenwärtige Wiederbesiedelung bisheriger Ghost towns (siehe Forschungsprojekt „Kulturlandschaftsverfall in alpinen Peripherräumen“) beiderseits der Staatsgrenze ist ein deutlicher Indikator für diesen neuen demographischen Prozeß.
 

Publikationen:
 
Čede P., Cirasuola L., Steinicke E. 2011: Amenity Migration e nuove tendenze demografiche nelle aree tradizionali die spopolamento in Italia. Bolletino della Societá Geografica Italiana, XIII, III, 2, 273 – 293.
 
Čede P., Löffler R., Steinicke E. 2012: In-migration as a new process in demographic problem areas of the Alps. Ghost towns vs. amenity settlements in the alpine border area between Italy and Slovenia. Erdkunde-Archive for Scientific Geography, 66, 4, 329 – 344.
 
Čede P., Jelen J., Löffler R., Steinicke E. 2014: Newcomers nelle regioni periferiche delle Alpi. Il caso dell’area di confine tra Italia e Slovenia nelle Alpi Giulie. Rivista Geografica Italiana, 121 (im Druck).

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