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Integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz

– Eine transdisziplinäre Fallstudie im „Steirischen Vulkanland“

 

Dissertant: Mag.rer.nat. Thomas Höflehner
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Friedrich M. Zimmermann

 

Beschreibung:
Die Forschungsarbeit zeigt auf, wie eine integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz für eine spezifische Region durchgeführt werden kann. Der Begriff „Resilienz“ beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Systems gegenüber Schocks und Störungen. Obwohl das Resilienzkonzept in vielen Disziplinen Eingang gefunden hat, ist es in der Regionalentwicklung wenig verbreitet, obwohl vor allem auch ländliche Regionen sehr stark von ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Veränderungen und Unsicherheiten betroffen sind. Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die aktuellen Erkenntnisse der interdisziplinären Resilienzforschung auf den Bereich der Regionalentwicklung anzuwenden. Mittels einer deskriptiven Literaturanalyse aus den Themenbereichen der sozial-ökologischen Systemtheorie bzw. Planungstheorie werden die Grundlagen für einen konzeptionellen Rahmen für die integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz ausgearbeitet. Im Zuge einer transdisziplinären Fallstudie wird dieses Rahmenkonzept auf die Region des Steirischen Vulkanlandes angewendet. Dabei wird zunächst eine regionale Situationsanalyse durchgeführt, bei der Ökosystemleistungen mitberücksichtigt werden. Darauf folgen eine Analyse der regionalen Veränderungsdynamiken sowie eine Evaluierung der regionalen Governancestrukturen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen sind die Grundlage für die Ableitung von Entwicklungsszenarien, aus denen gemeinsam mit regionalen AkteurInnen Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden. Da Regionen nicht nur selbst für ihre Resilienz verantwortlich sind, sondern auch von den Entwicklungsprogrammen auf den übergeordneten territorialen Skalenebenen abhängig sind, verwendet das Forschungsvorhaben diesen konzeptionellen Rahmen auch dafür, um bestehende regionale Initiativen und Programme aus den unterschiedlichen nationalen und europäischen Förderschienen besser aufeinander und auf das Konzept der Resilienz abzustimmen, um so einen Beitrag zur Verbesserung der regionalen Krisenfestigkeit zu leisten.

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