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SHIFT-X

Employing cultural heritage as promoter in the economic and social transition of old-industrial regions

 

Förderung: European Union ERDF Interreg IVb, Central Europe Programme
Fördersumme: Ca. 1.370.000 € ERDF (Projektsumme ca. 1.750.000 €)
Dauer: 1.10.2012 – 31.12.2014

Leadpartner: Landkreises Zwickau, Deutschland
Kooperationen:

  • Verein Bergbautourismus Welzow, Deutschland
  • Montan UNI Freiberg, Deutschland
  • Verein Steirische Eisenstraße, Österreich
  • Universität Graz; Österreich
  • STEBO- Competence Center Community Development, Belgien
  • Kleinregion Sokolov-Ost, Tschechische Republik
  • Stadt Bydgoszcz, Polen

Projektleitung: Dr. Wolfgang Fischer

Mitarbeiter/innen: DG Jörn Harfst, Verena Scharf BSc (Kontaktperson)


Beschreibung:
Alt-industrielle Regionen waren lange Zeit nationale Zentren der wirtschaftlichen Entwicklung in Mitteleuropa. Viele von ihnen haben diese Bedeutung durch Globalisierung, Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft sowie andere Rahmenbedingungen verloren. Vor allem wenn peripher gelegen und durch kleine und mittelgroße Städte geprägt, haben diese Regionen oft nur ihre industrielle Vergangenheit, auf die sie sich beziehen können. Sie besitzen aber zumeist ein umfangreiches Kulturerbe.

Der Wert industriekulturell wichtiger Orte und Landschaften wird oft nur mit Verzögerung wahrgenommen: In vielen Fällen werden diese Relikte entweder zügig als schmutzige Symbole einer vergangenen Ära beseitigt oder verkümmern ungenutzt. Wo denkwürdige Objekte erhalten bleiben, wird dies hauptsächlich für museale Zwecke getan. In den meisten Fällen sind die gezeigten Ausstellungen jedoch wenig innovativ.

Darüber hinaus hat die industrielle Arbeit in der Regel eine starke regionale Leitkultur erzeugt. Deren langanhaltende Wirkung auch nach dem Niedergang der dominierenden Industriebranchen behindert die Entwicklung von alternativen Entwicklungspfaden. In der Außenwahrnehmung ist die industrielle Vergangenheit in der Regel negativ besetzt.

SHIFT-X setzt sich mit dieser systematischen Herausforderung auseinander, der Regionen überall in Mitteleuropa gegenüberstehen. Die Partner wollen gemeinsam Methoden entwickeln, testen und verbreiten, wie industrielles Kulturerbe zeitgemäß eingesetzt werden kann, um nachhaltige endogene Entwicklungen anzustoßen, Innovation in traditionellen Wirtschaftszweigen hervorzurufen, regionale Identitäten zu stärken sowie Imagewandel zu fördern. Auf diese Weise soll der notwendige soziale und wirtschaftliche Strukturwandel vorangebracht und die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität solcher Regionen verbessert werden.

Das Projekt konzentriert sich dabei auf drei Schlüsselaspekte:

  1. Verbesserung der Management-Strukturen industriekultureller Einrichtungen,
  2. Innovation in traditionellen Produkten,
  3. Änderung der Wahrnehmung von alten Industrieregionen.

 

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