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Regionale Wissenspotenziale und ihre kooperative Nutzung

Transdisziplinäre Analyse regionaler Wissensprozesse

Dissertant: Jonas Meyer, Bakk. MSc
Betreuer
: Univ.-Prof. Dr. Friedrich M. Zimmermann

Förderung: Dissertationsstipendium der URBi-Fakultät/Universität Graz
Kooperationen: Steirisches LEADER-Projekt „Wissen schafft Region“

Projektträger: Regionalentwicklungsverein Zirbenland


Beschreibung:

Schon seit vielen Jahren wird der Begriff des Wissens neben der organisatorischen auch mit der räumlichen Ebene in Verbindung gebracht. Während viele Modelle zu Wissen und Regionalentwicklung jedoch einen Fokus auf ökonomische Implikationen hatten, versucht dieses Projekt zu analysieren, inwieweit Wissen von einem breiten Spektrum an regionalen Akteur/innen genutzt und durch „knowledge sharing“ ständig verbessert und ausgebaut werden kann. Grundlage dafür ist zum einen die theoretische Diskussion des Wissensbegriffs und seiner Relevanz für Regionen, zum anderen soll der Begriff des Lernens mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen als Basis für regionale Wissensprozesse diskutiert und implementiert werden.

Um diese Wissensprozesse zu bewerten, werden Indikatoren verwendet, die Rückschlüsse auf den konkreten Wissensaufbau in regionalen Prozessen ermöglichen. Basis dafür ist die Operationalisierung der Wissenskategorien nach Lundvall/Johnson 1994 (Know-What; Know-Why; Know-How; Know-Who).

Abschließend werden die Konsequenzen des Wissensaufbaus in ländlichen Regionen für ein breites Akteursspektrum dargelegt. Dies umfasst vor allem eine gesellschaftliche Stärkung, etwa durch den Aufbau von Beziehungen und Vertrauen. Außerdem wird das steirische Pilotprojekt „Wissen schafft Region“ als empirisches Beispiel zur Prüfung des theoretischen Konzeptes herangezogen und folgende Forschungsfragen beantwortet:

Welche Relevanz hat der Wissensbegriff für die regionale Ebene?
Was ist die Rolle des Lernens bei regionalen Wissensprozessen?
Welche Indikatoren sind notwendig zum Messen von Wissensaufbau in Regionen?
Welche anderen Implikationen ergeben sich durch regionale Wissensprozesse?

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