Umweltsystemwissenschaften Geographie

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Das Wichtigste in Kürze

Kennzahl: 033 588
ECTS-Anrechnungspunkte: 180
Mindeststudiendauer: 6 Semester

Studienplan (aktuell): Bachelorstudium USW Geographie (17W)
Studienplan (auslaufend): Bachelorstudium USW Geographie (11W)
Studienplan (auslaufend): Bachelorstudium USW NAWI (09S)
Studienplan (auslaufend): Bakkalaureat USW NAWI (07W)
Studienleitfaden (aktuell): USW NAWI 2011


In der heutigen Zeit nimmt das Umweltbewusstsein ständig zu. Der Versuch, komplexe Probleme zu lösen, scheitert oft an der einseitigen, linearen Betrachtungsweise der FachspezialistInnen. Das Studium der Umweltsystemwissenschaften hat zum Ziel, interdisziplinär ausgebildete AkademikerInnen hervorzubringen, die in der Lage sind, Wissen aus mehr als nur dem eigenen Fachschwerpunkt zu nutzen, um Probleme in ihrer Gesamtheit besser betrachten, bearbeiten und lösen zu können.

Ausbildung
Das individuelle Diplomstudium der Umweltsystemwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz existiert seit 1991. Dank dem Engagement von einigen Studierenden und ProfessorInnen ist es seit dem Wintersemester 2003 ein reguläres Studium. Im internationalen Vergleich ist diese Ausbildung in seiner Konzeption einzigartig in Europa. 
Die Grundidee des Studiums Umweltsystemwissenschaften ist es, neben einer fundierten fachspezifischen Ausbildung, die Grundlagen und das Denken einiger weiterer Disziplinen zu vermitteln, um dadurch Beziehungen zwischen diesen herzustellen.
Es geht dabei nicht nur um die Analyse der einzelnen Systemelemente, sondern auch um das Studium der Systemdynamik und der Vernetzung dieser Elemente untereinander. Daher sind auch systemanalytsiche und mathematische Methoden wesentlicher Bestandteil des Studiums. Ziel dieses Studiums ist, den AbsolventInnen zu ermöglichen, in einem interdisziplinären Team einerseits fachliche Kompetenz und andererseits die Fähigkeit zur Vernetzung verschiedener Wissensgebiete einzubringen. 
Die Grundstruktur des Studiums umfasst daher:

  • Das Fachstudium des gewählten Schwerpunktes: Betriebswirtschaftslehre (BWL), Chemie, Geographie, Physik oder Volkswirtschaftslehre (VWL)
  • Die Ausweitung auf andere Fachbereiche über gebundene Wahlfächer
  • Die Vernetzung der Disziplinen in fächerübergreifenden und problemorientieren Praktika
  • Grundlagen aus dem Bereich Systemwissenschaften, Mathematik und Statistik
  • Eine Arbeitspraxis im Bachelorstudium von 4 Wochen im Sinne einer Vollbeschäftigung
  • Freie Wahlfächer


Die Gestaltung des Studiums mit seinen vielen Wahlmöglichkeiten erfordert die Initiative der Studierenden. Insbesondere die interidsziplinären Praktika werden von Anfang an von Studierenden organisiert und dann zusammen mit den Lehrenden geplant und durchgeführt. 
Die Gliederung des Studiums in ein sechssemestriges Bachelorstudium und ein aufbauendes viersemestriges Magisterstudium ermöglicht einen raschen ersten Abschluss sowie das Sammeln von Berufserfahrung vor dem Magisterstudium. Das Bachelorstudium umfasst 180 ECTS (je nach Fachschwerpunkt 120 bis 157 Semesterwochenstunden). Der Fachschwerpunkt bildet den Großteil des Bachelorstudiums - 60 bis 70 Prozent. Im Magisterstudium entfallen 50 bis 60 Prozent der 120 ECTS (je nach Fachschwerpunkt 50 bis 62 Semesterwochenstunden) auf den Fachschwerpunkt. Die interdisziplinäre Ausbildung steht hier noch stärker im Vordergrund. 
Die AbsolventInnen der Umweltsystemwissenschaften sind anerkannte Fachleute in ihrem jeweiligen Schwerpunkt und verfügen zusätzlich noch über einzigartige Zusatzkompetenzen. Die Ausbildung umfasst Lehrveranstaltungen aus dem Fachschwerpunkt, Mathematik, Systemwissenschaften, ökologische Grundlagen, zwei Bachelorarbeiten und eine Magisterarbeit, interdisziplinäre Praktika und gebundene Wahlfächer (hier können sich die Studierenden neben dem Fachschwerpunkt noch zwei bis drei weitere Schwerpunkte in ihrem Studium selbst setzen).

Berufsbild
UmweltsystemwissenschafterInnen haben ein großes Interesse, über den Tellerrand ihres Fachschwerpunkts hinauszuschauen. Sie denken systemisch, interessieren sich für andere Fachgebiete und besonders für die Schnittstellen zwischen den Disziplinen. Fächerübergreifende Probleme bearbeiten sie in Teams, die sich aus VertreterInnen verschiedener Fachschwerpunkte zusammensetzen. Verständnis und kritisches Hinterfragen führen zu Lösungen für komplexe Probleme.
AbsolventInnen des Studiums Umwelsystemwissenschaften finden einerseits ein außerordentlich breites Feld beruflicher Möglichkeiten vor und können sich andererseits neue Berufsmöglichkeiten selbst definieren. Damit ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten im späteren Beruf:

  • Beschäftigung in den jeweiligen Fachgebieten: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Geographie, Physik und Chemie
  • Mitarbeit in Bereichen, in denen Fachwissen gepaart mit ökologischem Verständnis und/oder systemübergreifende Denkweisen gefragt sind
  • Forschung und Lehre in umweltbezogenen und systemwissenschaftlichen Bereichen der Wissenschaft
  • Unternehmensberatung, sowie Umwelt- und Systemmanagement in Unternehmen
  • Beratung und Betreuung von Umweltschutzeinrichtungen bei Gemeinden , Bezirken, Ländern und Bund
  • Leitung und Mitarbeit bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und Forschungsvorhaben
  • Entwurf, Aufbau, Betrieb, Auswertung und Interpretation von Umweltbeobachtungssystemen
  • Planung und Entwicklung umweltschonender Produkte und Produktionsformen
  • Medienarbeit und Lehre in Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen

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